Der Verein

Vor rund 30 Jahren öffnete der Brückenkopf seine Pforten. Das war 1983. Helmut Kohl wurde zum Bundeskanzler gewählt, die Grünen kamen in den Bundestag, in Polen demonstriert die Solidarnosc und Lech Wałęsa erhält den Friedensnobelpreis.

Anfang der achtziger Jahre blühte überall im Land die Friedensbewegung und ökologisch basisdemokratische Gruppierungen. Neue Soziale Bewegung wird das inzwischen genannt. Allerorts entstanden kollektiv geführte Cafes und Kneipen, in denen die politische Linke ihren Platz fand.

So wurde am 1. Mai 1983 auch der Brückenkopf – Verein Bürgertreff für Kommunikation, Information und Kultur gegründet und bot fortan der „linken“ Szene Hanaus und allen anderen Bewegten einen Diskussionsraum. Hier war sowohl für das leibliche Wohl als auch für das intellektuelle Heil gesorgt. Von hier aus konnte die Welt verbessert werden.

Zwar hat die politische Leidenschaft mit der Zeit etwas an Schwung verloren, Treffpunkt ist der Brückenkopf aber immer noch. Und außerdem ein Fels in der Brandung des ständigen Wandels.

Mit seinem leicht anarchischen Volxküchencharme und betont einfacher, konsumabgewandten Inneneinrichtung hat der Brückenkopf die bewegten Zeiten durchschifft und dabei seinen eigenen Charakter erhalten.