Free Electric Band

Samstag, 14. September 2019 ab 21:00 Uhr · Konzert · Eintritt 10 €

Am 14.9.2019 gastiert THE FREE ELECTRIC BAND zum zweiten Mal im Brückenkopf. Beim ersten Mal waren noch alle gespannt, was diese Band mit ihrem Vorsatz „alles zwischen 1.1.1970 und 31.12.1979“ meint. Und dann haben wir es erfahren und viele sind eingetaucht in die Erinnerungen an damals, als die Kragen von grünen Kunstlederjacken bis knapp an die Schultern gingen. Als man nicht ohne ein Batik-Hemd aus dem Haus gegangen ist. Als man mit seinem Freund oder seiner Freundin mit dem R4 bis nach Griechenland gefahren ist. Als man im Stadtpark auf Bäumen in den Sonnenuntergang starrte, bis man sich sicher war, die vierte Dimension zu erkennen. Als die Stereo-Anlage noch keinen getrennten Höhen- und Tiefenregler hatte. Als die Cassetten im Schaub-Lorenz SL55-Rekorder plötzlich auch grün statt nur grau sein konnten. Als es nur einen brauchbaren Sender gab, den AFN. Als man noch 35 Kilometer fahren musste, um einen Burger essen zu können. Als ein Ticket für Emerson, Lake and Palmer 15,- DM kostete. Als, als als….
THE FREE ELECTRIC BAND nehmen uns mit auf diesem Trip in the past, indem sie das Who is Who der damaligen Musikwelt aufpolieren: Status Quo, Steve Miller, T.Rex, The Who, CCR, Led Zeppelin, Hot Chocolade, Bob Seeger, Manfred Mann, Bad Company, Cheap Trick, Uriah Heep, Jethro Tull – sogar Udo Lindenberg kommt zu Wort. Dabei liefert die Band Versionen ab, die originaler klingen als das Original selbst (was selbstverständlich nur an den schlechten Anlagen damals liegt…).

Die Band setzt sich aus alten Bekannten mit einigen hundert Jahren Bühnenerfahrung zusammen: Der eine Gitarrist spielt bei den Glitter Twins und ist Soundmann bei BAP und bei den Rodgau Monotones, der andere Gitarrist spielt hauptberuflich bei Nigel Kennedy, der Drummer ist der von den Rodgaus, der Sänger kommt aus der Rampensau-Band Melibokus, der Keyboarder arbeitete 40 Jahre in der regionalen Band New Deal, und das Küken – der Bassist – hat bei all diesen Bands schon als Backliner gearbeitet, bevor er selbst in die Saiten griff.

Also, einsteigen in die Zeitmaschine, gelbe Hemden, Holz- oder Metall-Peacezeichen um den Hals und Plateausohlen sind keine Pflicht. Aber ein nostalgisches Seufzen, wie cool das damals doch alles war – das ist erlaubt!


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